PROJET 7ES - „Unsere Welt, unsere Würde, unsere Zukunft“

15+16+17/02/2016

Was braucht man um zufrieden und glücklich zu sein? Welche gravierenden Probleme in unserer Welt gibt es und warum? Und wie kann ich selbst dafür sorgen, dass unsere Welt besser wird?

 

Mit diesen und weiteren Fragen setzten sichrund 180 SchülerInnen im Alter von ca. 12 Jahren des Athénée de Luxembourg vom 16.-18. Februar 2016 auseinander. Acht luxemburgische NGOs (ASTM, Caritas Luxembourg, Comité pour une Paix Juste au Proche Orient, Chrëschte mam Sahel, Frères des Hommes, Kindernothilfe Luxembourg, OTM Haïti und SOS Villages d’Enfants Monde Luxembourg) organisierten unter Leitung des Cercle de Coopération des ONG an drei Vormittagen eine Vielfalt an Aktivitäten, um die SchülerInnen für Themen der Nachhaltigkeit wie Hunger, Bildung, Wasser, Konsum, Klima und Gerechtigkeit zu sensibilisieren.

 

Diese Themen sind Bestandteil der 17 Nachhaltigkeitsziele, die am 25. September 2015 von den Vereinten Nationen verabschiedet wurden und seit Anfang 2016 weltweit gelten. Bis 2030 wollen sich die Vereinten Nationen dafür einsetzen, Konflikte und Probleme in unserer Welt nachhaltig zu bekämpfen.

 

Zu Beginn wurden die SchülerInnen an die Thematik der Nachhaltigkeitsziele herangeführt: So mussten sie zunächst in Gruppen über ihre Vorstellungen von einem zufriedenen/glücklichen Leben diskutieren. Dabei wurde in manchen Arbeitsgruppen auch durchaus hitzig darüber diskutiert, ob ein Smartphone für ein zufriedenes Leben tatsächlich notwendig ist. Am Ende waren sich die SchülerInnen jedoch meist einig, dass für sie vielmehr Werte wie Familie, Frieden und Gesundheit von elementarer Bedeutung sind.

 

In Einzelateliers konnten sich die Schüler dann mit den verschiedenen Nachhaltigkeitszielen durch Diskussionen, Präsentationen oder Spiele näher auseinandersetzen. Sie lernten dabei nicht nur die fatalen Probleme kennen, die beispielsweise durch unser Konsummuster entstehen, sondern entwickelten auch Ansätze und Lösungen, mit denen sie selbst aktiv zu einer besseren Welt beitragen können. Die Ergebnisse wurden im Plenum auf Plakaten präsentiert, oder auch ganz originell in Form von Sketchen dargestellt. Das Engagement, die Kreativität und die kritische Selbstreflexion der Schüler bei den einzelnen Aktivitäten beeindruckten die Animateure der NGOs dabei besonders.

 

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch die Präsentation der schuleigenen NGO, „Athénée-Action humanitaire“, die von einer Gruppe engagierter Lehrer gegründet worden war. Dabei konnten die SchülerInnen erfahren, wie sie sich an ihrer eigenen Schule für eine nachhaltige Entwicklung engagieren können.